Zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten liegt eine besondere Zeit: neun Tage, die bewusst gestaltet werden können. In der Kirche ist das die Pfingstnovene – eine Einladung, sich auf das Kommen des Heiligen Geistes vorzubereiten.
Die Idee ist einfach: sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit nehmen, zur Ruhe kommen und beten. Ihren Ursprung hat diese Tradition in der Bibel: Die Jünger Jesu haben nach der Himmelfahrt gemeinsam gebetet und gewartet – bis sie an Pfingsten vom Heiligen Geist erfüllt wurden.
Auch heute kann diese Zeit helfen, den eigenen Glauben neu in den Blick zu nehmen. Worum geht es mir gerade? Was trägt mich? Wo brauche ich Orientierung oder neue Kraft?
Die Pfingstnovene gibt dafür einen einfachen Rahmen. Kein großes Programm – nur die Einladung, offen zu sein: für Gott, für neue Gedanken, für das, was sich vielleicht verändern will.
Herzliche Einladung, diese neun Tage bewusst mitzugehen – allein oder gemeinsam.
Foto: Erzbistum Köln (c)Bernhard Riedl


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